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UNSERE INDIKATIONEN

Allergien bei jungen Patienten bewusst behandeln

Wir sind auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Medikamenten-, Nahrungsmittel- und Insektengift- sowie andere Allergien und Neurodermitis spezialisiert. Zu uns kommen kleinere und größere Patienten zum einen in unsere ambulanten Sprechstunden. Zum anderen werden sie zur diagnostischen Abklärung oder bei akuten Beschwerden stationär in unserer Kinderklinik aufgenommen.
Nahrungsmittelallergien   
  
Nahrungsmittelallergien werden von Eltern sehr häufig vermutet, tatsächlich sind aber nur ungefähr fünf Prozent aller Kinder betroffen. Etwas häufiger treten Nahrungsmittelallergien bei Neurodermitis, einer allergischen Hautkrankheit, auf. Hier liegt die Häufigkeit bei rund 30 Prozent. Die Experten der Fachkliniken Wangen raten zu einer gründlichen Untersuchung, um die Diagnose zu sichern, bevor Patienten unnötig dauerhaft Diät halten und damit wichtige Lebensmittel vom Speiseplan der Kinder gestrichen werden.   
  
Eine Nahrungsmittelallergie führt im schlimmsten Fall zum allergischen Schock. Verantwortlich für eine allergische Reaktion auf Lebensmittel kann unter anderem der Verzehr von Hühnereiern, Kuhmilch, Baumnüssen, Erdnüssen, Fisch, Soja sowie Weizen und Dinkel sein. Unsere Fachklinik für Kinder- und Jugendliche kooperiert dabei mit allen Kinder- und Hausärzten. Bei speziellen Fragestellungen werden die jungen Patienten an unsere Klinik überwiesen.   
  
 
Nahrungsmittelprovokationen in sicherster Umgebung   
  
Unter ärztlicher Aufsicht werden unter anderem vorsichtige Nahrungsmittelprovokationen durchgeführt, um eine mögliche Allergie auszuschließen bzw. sicher nachzuweisen. Allergietests sind in jedem Alter – auch im Säuglingsalter – möglich. Für die Kinder wird während der Testungen eine möglichst entspannte Atmosphäre geschaffen, um ihnen die Angst vor der Behandlung zu nehmen. Im Beisein der Eltern und einer Kinderkrankenschwester können die Kinder spielen, während jederzeit Notfallmedikamente und Monitore im Hintergrund bereitstehen. Die stationäre Nahrungsmittelprovokation schafft letztendlich Klarheit, denn auch eine wissenschaftlich fundierte Allergiediagnostik mit Haut- und Bluttests bestätigt noch keine klinisch relevante Allergie.   
  
 
Eine alltagstaugliche Therapie finden   
  
Stellen die Fachärzte unserer Klinik eine Nahrungsmittelallergie fest, werden die Kinder häufig mit einem Notfallset ausgestattet , welches z. B. eine Adrenalinspritze enthält, und den kleinen Patienten wie auch deren Eltern die Handhabung erklärt. Außerdem findet eine ausführliche professionelle Ernährungsberatung mit praktischen Tipps für den Alltag statt.   
  
 
Spezielle Tipps bei Neurodermitis   
  
Neurodermitis-Patienten erhalten bei uns neben der diagnostischen Abklärung eine intensive Hautpflege mit entsprechender Anleitung der Eltern und des Patienten. Unsere Betreuung reicht von der stationären Abklärung und Behandlung über die Ambulanz, spezielle Schulungen nach AGNES (Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung) bis hin zur Rehabilitation.   
  
 
Insektengiftallergien   
  
Zwischen drei und fünf Prozent der deutschen Bevölkerung sind von einer Insektengiftallergie betroffen. Die Gestochenen reagieren dann allergisch mit Nesselsucht, Schwellungen, nicht nur an der Einstichstelle, Schluckbeschwerden bis hin zur Atemnot oder Schwindelgefühlen, Herzrasen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Sprachveränderungen.   
  
In solchen Fällen liegt ein allergischer Schock vor. Deshalb muss eine etwaige Allergie auf Insektengift in einer Fachklinik unter sicheren Bedingungen genau abgeklärt werden.   
  
Bei nachgewiesener Allergie besteht die Indikation zur Hypersensibilisierungstherapie. Diese kann auf unserer Akutstation innerhalb von ca. 5 bis 7 stationären Tagen eingeleitet werden. Anschließend wird die Therapie in der Regel ambulant, heimatnah, über (3) - 5 Jahre fortgesetzt.   
  
 
Begleitpersonen und Schulunterricht   
  
Die Einbindung der Eltern halten wir an unserer Klinik sowohl aus seelischen wie auch aus diagnostischen und therapeutischen Gründen für sehr wichtig. In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Mitaufnahme der Eltern bei Kindern bis zum 6. und je nach Versicherung auch bis zum 8. Lebensjahr. Die Begleitpersonen werden in den Stationsablauf eingebunden und erhalten durch den zuständigen Arzt eine persönliche Beratung und Anleitung.   
  
Sofern das Therapieprogramm einen Schulbesuch zulässt, werden die kleinen Patienten an der staatlich anerkannten Heinrich-Brügger- Schule auf dem Klinikgelände oder auf unserer Station unterrichtet.
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Fachkliniken Wangen

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